Die schnelle Datenautobahn …

Rudelzhausen, Landkreis Freising

Liebe Eltern, liebe Schüler!

Viele kleine Gemeinden wünschen es sich, alle Firmen brauchen es dringend, so mancher große Poltiker verspricht es, hält es aber nicht, die großen Telekommunikationsunternehmen sind nicht daran interessiert und sehen nur ihren schnellen Profit.

Ganz anders läuft es in einer kleinen Gemeinde im nördlichen Landkreis Freising. Hier, wo nur ca. 3000 Einwohner leben, hat sich der Bürgermeister und der Gemeinderat gegen viele Widerstände mit einem großen Projekt weit aus dem Fenster gelegt: Jeder Haushalt soll mit Glasfasertechnik an die schnelle Datenautobahn angeschlossen werden. Ein Zukunftsprojekt mit Mehrwert!Nun sind wir, das ABACUS-Büro, auch endlich “User” der neuen Zeit. Kein lästiges Warten im täglichen Datentransfer, schnelle Kommunikation mit unseren Lehrkräften, Schulen  und Familien, das ist ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art.

Mit Beginn des Schuljahres 2009/2010, sind wir mit unserer Verwaltung aus verschiedenen Gründen von Landshut-Altdorf in die Gemeinde Rudelzhausen-Tegernbach gezogen, haben neue Arbeitsplätze geschaffen und  das alles mit der Hoffnung auf einen schnellen Internetanschluss. Den Unterschied zum Standort  Landshut bekamen wir schnell zu spüren, haben aber immer auf das Projekt der Gemeinde Rudelzhausen gehofft: Internet mit Glasfasertechnik. Wir können es kaum glauben: Wir sind online!

Mit Lichtgeschwindigkeit geht es nun durchs das Netz der Netze, werden wir Kontakt halten und Informationen austauschen.

Dafür möchten wir uns ganz herzlich bei allen Mitgliedern des Gemeinderates Rudelzhausen bedanken. Der Mut und die Weitsicht unseres  Bürgermeisters Schickaneder und allen beteiligten Parteien ist wirklich lobenswert. Unser Dank gilt aber auch den vielen  Mitarbeitern der Unternehmen, die dieses Projekt ermöglicht haben. Ja, vielleicht hätte es schneller gehen müssen, hätten Fehler vermieden werden können, vielleicht auch Geld gespart werden sollen. Aber im Nachhinein sind immer alle schlauer, wissen es besser und haben vor Fehlern gewarnt. Der Weg zum Erfolg ist immer von Bedenkenträgern verstellt.

Ich habe aber auch  eine große  Hoffnung, dass die  Politiker unseres Landes in Zukunft auch für solche wichtigen Infrastrukturprojekte  genügend Steuergelder bereit stellen,  prinzipiell für öffentliche  Ausschreibungen Mindestlöhne an osteuropäische Subunternehmen vorgeben  und damit ein würdevolles Leben dieser Menschen, die für uns arbeiten, ermöglichen.

Herzlichst, Ihr Jürgen Chitralla mit Team!

 

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