Zwischenbilanz…

Mittlerweile sind sie zur Hälfte vorüber, die Sommerferien. Zeit für eine kurze Zwischenbilanz.

Wer sich auf eine Nachprüfung vorbereitet, sollte in etwa die erste Hälfte des Stoffs durch haben. Ich sage es ungern, aber immer mehr Schüler fahren in dieser Situation in die Ferien. Da es unrealistisch ist, dass sie am Badestrand lernen, kann ich nur davon abraten. Kaum jemand hält die nötige Disziplin zum Lernen.

Also: schweren Herzens zuhause bleiben. Sonst sind die Ferien im Eimer UND die Nachprüfung!

Dann gibt es noch die große Gruppe derjenigen, die das letzte Schuljahr so mit Ach und Krach geschafft haben: Sie sollten die Ferien nutzen – mit Ausnahme von vielleicht einer Woche oder zweien – die Wissenslücken aufzufüllen und Versäumtes oder nur halb Verstandenes nachzuholen. Das hört sich leichter an, als es getan ist: Denn kaum ein Schüler wird so ehrlich zu sich selbst sein, dass er seine Lücken wahrhaben will. Diesen Schülern kann ich einen Nachhilfelehrer ebenso empfehlen wie der ersten Gruppe. Denn der fühlt seinen Schützlingen auf den Zahn, erkennt ihre Schwächen und packt das Problem an.

Aber auch die anderen Schüler sollten sich jetzt langsam auf das Lernen einstellen. Es ist vernünftig, mindestens zwei Wochen vor Schulbeginn die Aufzeichnungen vom Vorjahr durchzugehen und sich auf das kommende Schuljahr vorzubereiten. Ich muss dabei wohl nicht extra betonen, dass besonderes Augenmerk denjenigen Fächern gelten sollte, die nicht so Spaß machen und in denen die Noten schlechter sind.

Auch hier ist Nachhilfe nicht die schlechteste Lösung: Denn mit einem Coach im Nacken ist es leichter, der Versuchung zum Nichtstun und den alltäglichen faulen Ausreden zu entsagen. Den wenn man weiß, dass an einem verabredeten Tag um eine feste Uhrzeit jemand ins Haus kommt, hat man keine andere Wahl als sich zu überwinden und etwas zu tun. Und vorausgesetzt, man hat den richtigen Lehrer, kann das Ganze sogar Spaß machen.

Vor allem für die Eltern ist es oft stressfreier, einen Lehrer ins Haus kommen zu lassen: Sie sparen sich die Konflikte mit dem Nachwuchs, die gerade zur Ferienzeit jegliche Entspannung zunichte machen kann.

Vielleicht sehen wir uns also in Bälde?

Wir würden uns freuen.

 

 

 

 

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