Zwischenzeugnis 2014

Heute ist es also wieder so weit. Zwischenzeugnis in Bayern!

Eines jeden Schülers ungeliebte Nemesis, die sich einem an die Fersen heftet und gnadenlos allen bequemen, kleinen Lebenslügen den Garaus macht.

Konnte man bisher die Eltern vielleicht noch über den Stand der Schulleistungen anlügen, liegen die unbequemen Wahrheiten jetzt auf dem Tisch wie ein verunglücktes Soufflé: Häßlich, widerlich, unübersehbar.

 

Doch es hat auch was gutes, das Zwischenzeugnis: Man kann nicht durchfallen. Das ist nicht der Sinn dieses Zeugnisses. Es mahnt. Es zeigt Verbesserungsvorschläge.

Manch einer wird heute Besserung geloben, Versprechen machen, und es wird Heulen und Zähneklappern geben.

Allerdings werden es soundsoviele Eltern leider wieder die Geiz-ist-geil-Variante wählen und sich erst mal längere Zeit grad so durchwursteln. Entweder, man vertraut dem Nachwuchs ganz, dass er nun ganz bestimmt kapiert hat, worum es geht, und eigenständig im Zimmer lernt. Ohne Kontrolle und Abfragen aber bitte, so viel Vertrauen wird man doch wohl noch verlangen können! Bis zur nächsten vergeigten Schulaufgabe, oder bis Mama/Papa per Zufall entdeckt, dass der Nachwuchs das in ihn gesetzte Vertrauen schändlich missbraucht hat.

Andere versuchen es mit vermehrter Beteiligung der Eltern am Lernen. Und so fängt sie dann an, die Phase voller emotionaler Ausbrüche, Streitereien, knallenden Türen, Tränen. Da kochen dann in den meisten der betroffenen Familien die Frustrationen und enttäuschten Erwartungen hoch wie sonst nur noch während der Weihnachtsfeiertage.

Das war vermutlich schon so zu Zeiten der ersten Freisinger Siedlung auf dem Domberg in der Bronzezeit, und so ist es heute. Und nicht nur in Freising, natürlich!

Funktioniert also alles nicht mit dem selber Durchwursteln! Seien wir mal ehrlich: Die schlechten Noten sind ein Zeichen, dass im System der Lernökonomie in einer Familie etwas nicht richtig läuft. Und systemische Fehler lässt man besser durch einen neutralen, außen stehenden Fachmann beheben.

Denn nennt man in diesem Falle Nachhilfelehrer.

Und so kann ich nur raten: warten Sie nicht allzu lange, wenn Ihr Tochter oder Ihr Sohn schlechte Noten mit nach Hause gebracht haben.

Kommen Sie zu uns.

Denn wir bieten Ihnen professionelle Hilfe.

 

2 Kommentare

  1. Katja sagt:

    Bin nach langer Zeit wieder zufrieden mit dem Zeugnis miner Tochter. WIr hatten ständig Probleme mit zwei Fächern. Ich sage bewusst WIR, weil ich mich stark mit meiner Tochter beschäftige und es mir wichtig ist, dass sie gut in der Schule ist und gleichzeitig selber zufrieden. Sie hat jetzt auch mit der Nachhilfe etwas mehr Mut und natürlich Wissen beigebracht bekommen. So kann es weiter gehen :-)

    Gruß
    K

  2. Katja sagt:

    Find ich sehr gut! So muss es sein!

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