Thema Erziehung….

Wochenpläne für Zuhause…?

Die meisten Grundschulkinder kennen das Arbeiten mit Wochenplänen.
Warum sollten Eltern nicht daran anknüpfen können?
Ein Wochenplan, egal zu welcher Thematik, hat den Vorteil, dass Aufgaben im Vorfeld festgelegt werden, besprochen werden und von den Kindern in ihrem eigenen Tempo abgearbeitet werden.
Am Ende wird nachgesehen, ob und wie alles erledigt wurde. Und dann ist auch schon mal eine Belohnung fällig!!!
Eltern fragen oft, wie sie ihr Kind/ihren Jugendlichen bei der Nachhilfe unterstützen können. Die Zeit davor war ja meistens geprägt von Frustrationen, Schimpfen, Ermahnungen, weil die Noten so schlecht waren. Das Verhältnis zueinander entwickelte sich manchmal denkbar schlecht. Da kann so eine vereinbarte Wochenplanarbeit helfen. Eltern und Kind besprechen die neuralgischen Themen, überlegen die Reihenfolge und machen einen Vertrag.

 

 

 

Ein Beispiel:
Problem: Das Kind/der Teenie räumt nicht auf, der Arbeitsplatz quillt über von Bonbonpapier, nicht eingeklebten Arbeitsblättern, leeren oder halbvollen Brotzeitdosen, Spielsachen, Stiften aller Art… Sie kennen das vielleicht. Und Sie wissen: Ein aufgeräumter Schreibtisch motiviert zum konzentrierten Arbeiten. Das soll nun auch Ihr Sprössling lernen!
Dann sieht der Wochenplan so aus:
1. Woche: Einmal in der Woche wird das ganze Zimmer aufgeräumt, der Arbeitsplatz wird täglich geleert, die Arbeitsblätter sind spätestens am Freitag (oder vor der Schulaufgabe, Probe o.ä.) eingeklebt, die Brotzeitdosen wandern zeitnah in die Spülmaschine, der Müll wird sortiert…
Falls das nicht sofort klappt, wird halt noch eine Woche dran gehängt. Aber erst dann kann der nächste Plan folgen. Nicht wild durcheinander erziehen, lieber mit System und für die Kinder nachvollziehbar! Und…besonders wichtig für alle Beteiligten: In dieser Woche geht es nur um diesen Plan. Bitte nicht noch lauter weitere Aufgaben dazu geben!

5 Kommentare

  1. [...] Natürlich gehen wir das Risiko von Widerständen ein. Aber Eltern und Großeltern haben in der Erziehung eine besondere Rolle: Sie sind die “Fluglotsen” im Leben und der Entwicklung ihrer [...]

  2. [...] und einen für Sie angemessenen und lebbaren Medienkonsum zu organisieren. Wir Eltern sind die “Fluglotsen” im Leben unserer Kinder. Wer sollte ihnen sonst durch Regeln Verbote ein gutes und erfolgreiches [...]

  3. [...] perfekten Weg, SchülerInnen zu motivieren, gibt es ganz eindeutig nicht. Als kleine Faustregel sollte vielleicht festgehalten werden, dass [...]

  4. [...] Wo bleibt da noch Zeit zum Herumtollen, Spielen oder auch mal Langweilen? Wie sollen vernünftige zwischenmenschliche Kontakte geknüpft werden, wenn nicht in außerschulischen Veranstaltungen wie dem Sportverein. Leider [...]

  5. [...] Eigentlich ja ungerecht, könnte ein erster Blick vermitteln. Und tatsächlich sollte man dieser Problemstellung ein wenig auf den Grund [...]

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