So werden Kinder zu “Leseratten”…

Liebe Eltern!

Warum lesen viele Kinder selten, oder aber nicht mit Freude? Im Prinzip kann man sagen: Ich tue alles gern und oft, was mir leicht fällt. Beim Lesen ist es doch so wie beim Sport: Einen Marathon laufen zu können erfordert tägliche Übung. Für das Lesen gibt es auch so eine Art Übungsprogramm:

  • Täglich lesen. 5-7 Minuten reichen für den Anfang
  • Wichtig: Steigern Sie das Pensum nur langsam, damit das Gelernte schon gut im Langzeitspeicher ist.
  • Die Schrift sollte groß und gut zu lesen sein. Buchstaben sollten sich  in ihrer Form gut unterscheiden: z. B. i und I
  • Auf der Seite des Buches sollten für den Anfänger keine Bilder den Blick ablenken.
  • Ist gar nicht so leicht, Bücher zu finden, die diese Kriterien erfüllen. Dann hilft nur eins, Texte für den Leseanfänger abzutippen.
  • Kinder, die schon fließend lesen können, erfassen manchmal den Sinn nicht. Sie brauchen für das Lesen soviel Energie, dass für das Textverständnis keine Kraft mehr übrig ist. Hier hilft nur üben, üben, üben. Damit braucht das Kind immer weniger Energie für die Lesearbeit und kann besser im Gedächtnisspeicher ablegen. Wenn Ihr Kind besser geworden ist, können Sie auch Texte abwechselnd vorlesen. Das steigert die Motivation beim Kind!

Unser Buchtipp: “Postiv lernen”, Dr. Fritz Jansen, Ute Streit Springer Verlag

Sie haben Fragen dazu? Wir beraten Sie gern am Telefon, oder bei Ihnen zu Hause!

 

Herzliche Grüße!

Jürgen Chitralla

4 Kommentare

  1. Krato sagt:

    Hallo Herr Chitralla!

    Ja, lesen ist wichtig für unsere Kinder, lesen bildet, Internet ist in dieser Hinsicht nicht unbedingt gut, denn es wird dort zu sehr mit einzelnen Schlagwörtern gearbeitet, das fördert nicht unbedingt das Sprachgefühl!
    Bis bald! Ich lese gerne Ihren Blog!!
    Krato

  2. Ich glaube, dass bei Leseanfängern Bilder nicht vom Lesen ablenken, sondern motivierend wirken. Diese Bilder dienen gerade als “Vermittler” vom Bilderbuch zum ersten Lesen und wecken die Neugierde der Kinder.

    Viele Grüße

    Holger Liß

  3. [...] der Woche gibt es umso mehr Ferien: alle 6 Wochen haben die SchülerInnen ca. 14 Tage frei, die Sommerferien belaufen sich auf gut 2 Monate. Ebenso wie in Deutschland finden die unterrichtsfreien Perioden [...]

  4. Antjes sagt:

    Also mein Sohn liest leider auch überhaupt nicht gern, wobei es jetzt wirklich schon viel besser geworden ist. Ich habe viel getrixt, habe ihm Heftchen gekauft, die er gern liest und ihm gesagt, er soll mir vorlesen. Oder ich habe ihn (kontrolliert) ins Internet gelassen, dort musste er schreiben und lesen. Und zwischendurch habe ich mir immer mal was vorlesen lassen, zum Teil hat er das dann auch selbst gemacht. Man darf die Kinder nicht dazu zwingen und ihnen was zu lesen geben, was ihnen Spaß macht. Dann klappt das irgendwann von ganz allein. :-)

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