Die guten Vorsätze für 2012…..

Für die meisten Schüler waren die letzten Wochen noch sehr stressig. Schulaufgaben, Referate und auch die Exen haben nicht immer gute Noten gebracht. Da nimmt sich so mancher Schüler fest vor, dass es im neuen Jahr besser werden soll. Es sind die „Wendepunkte“ in unserem Leben, Termine, nach denen  eine Veränderung sich ergeben soll, neue Wege begonnen werden. So ein „Wendepunkt“ ist auch für viele Erwachsene Silvester. Was wird an diesem Tag nicht alles laut und leise versprochen oder sich vorgenommen: Zum Beispiel das Rauchen aufhören, Gewicht verringern… Schüler wollen  intensiver lernen, die Vokabeln regelmäßig wiederholen, sich für  jede Ex oder Probe und Schulaufgabe vorbereiten und vieles mehr.

Aber kommt uns das nicht bekannt vor?  Kaum sind die ersten Wochen vergangen, sind viele Vorsätze vergessen. Auch Sportler kennen das: Gute Vorsätze reichen für den Sieg nicht aus.
Siegfried Lowitz (1914-1999), dt. Schauspieler, hat das so formuliert: „Guter Vorsatz = Ein Startschuss, dem meist kein Rennen folgt.“ Aber wie können Erwachsene und auch Jugendliche trotzdem am „Wendepunkt“ nicht wieder stehen bleiben? Wir Menschen machen ja allzu gerne das, was wir schon immer gemacht haben. Dabei ist es egal, ob es gut  oder schlecht ist, wir haben uns daran gewöhnt. Was uns vertraut ist, möchten wir nur ungern verändern. Aus der Forschung wissen wir heute: Schuld daran ist unser Belohnungssystem im Gehirn. Gute Gefühle möchten wir wiederholen, schlechte Gefühle und Anstrengung eher vermeiden. Veränderung bringt immer Widerstände mit sich, natürlich auch innere Widerstände und somit auch schlechte Gefühle. Spüren wir diese Widerstände nicht, haben wir die Veränderung am „Wendepunkt“ nicht geschafft. Erfolgreiche Menschen haben deshalb Strategien entwickelt, wie sie mit ihren eigenen Widerständen umgehen und sie überwinden können.
Eine solche Möglichkeit ist immer häufiger ein persönlicher Trainer: Ein Coach für das Abnehmen, die Unternehmensführung, den Umgang mit schwierigen Entscheidungen, aber auch das Erreichen von körperlichen Zielen. Diese Liste lässt sich je nach Bedarf und Geldbeutel beliebig fortsetzen. Ganz oft schaffen wir es eben nicht alleine, gegen den „inneren Schweinehund“ anzukämpfen. Wir brauchen in der Anstrengung ein Gegenüber, das uns ermutigt und bei Versagen wieder aufbaut. Wir Menschen sind soziale Wesen, darum reicht es an dieser Stelle auch nicht, wenn eine synthetische Stimme aus dem I-POD  kommt. Wir brauchen den Blickkontakt und die menschliche Wärme, damit wir das Ziel erreichen. So verstehen wir unseren Nachhilfeunterricht!

Ich wünsche einen erfolgreichen Start ins Jahr 2012.

Herzlichst!

Jürgen Chitralla

3 Kommentare

  1. [...] durchstarten, denn sie hatte sich so einiges vorgenommen: Im letzten Jahr hatte sie in ihren Problemfächern, Mathe und Englisch, ausreichende Noten. Jetzt will sie besser werden. Herr David B., ein [...]

  2. Krato sagt:

    Hallo Herr Chitralla!

    Viele Grüße und alles Gute für 2012!!

    Krato

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