Deutsche Kinder sind zu dick…

Übergewicht bei Kindern ist in unserer heutigen Gesellschaft keine Seltenheit mehr. Oftmals haben besonders diese nicht nur mit physischer Eingeschränktheit zu kämpfen, sondern auch mit den Hänseleien der MitschülerInnen. Ein Laster, von dem man sich nicht im Handumdrehen befreien kann. Doch zunächst sollte man sich einmal vor Augen führen, worin die Ursachen begründet liegen. Denn der übermäßige Verzehr von ’fettmachenden’  Nahrungsmitteln ist nur eine davon, auch Stress und Langeweile spielen mit hinein, sowie nicht zuletzt auch Bewegungsmangel. Wie also kommt man da heraus? Experten appellieren hier klar an die Eltern: ohne sie würde ein Kind nicht abnehmen.

Doch ist es gar nicht so leicht, Übergewicht rechtzeitig zu erkennen. Augenscheinlich ist das meist nicht auszumachen, besonders in frühen Jahren. So kann es leicht sein, dass kleinere Fettpölsterchen mit der Zeit verschwinden. Hier der Tipp von Ernährungsexperten, im Zweifelsfall ruhig einen Arzt zu konsultieren, damit dieser durch Untersuchungen ggf. Ruhe verschaffen kann.

Worin liegen also im Wesentlichen die Ursachen begründet? Einerseits verbrächten Kinder zu viel Zeit  vor dem PC oder dem Fernseher. Diese ziehen die Kleinen wie magisch an und verhindern so, deren Freizeit ’sinnvoll’ zu nutzen. Zumindest was die Bewegung angeht. Bevor Kinder in die Schule kommen, sollte der Konsum eine halbe Stunde, im Grundschulalter eine ganze Stunde täglich nicht übersteigen.

Andererseits steht ein verändertes Bild der Gesellschaft. Das Proportionsverhältnis schwinde immer weiter, Kinder und Erwachsene äßen oftmals dieselben Mengen.

Nicht nur diese zwei durch Fachleute herausgefundenen Ursachen sind klar mitverantwortlich für die tendenzielle Übergewichtigkeit deutscher Kinder. Interessanter vielleicht noch, was dagegen getan werden könnte.

Ganz eindeutig seien hier die Eltern angesprochen. Nicht nur, dass diese den Medienkonsum und die Essgewohnheiten entscheidend mitbestimmen, sondern auch, dass nur mit deren Hilfe Kinder vom Übergewicht weg kommen können. Angefangen sicherlich mit beispielhaftem Verhalten. Wie ließen sich anders Gegenmaßnahmen rechtfertigen? Ebenso bleibt natürlich auch die Frage nach der Ernährung. Auch wenn darin längst nicht alle Gründe zu finden sind, spielt sie sicherlich eine entscheidende Rolle. Die Brotzeit zur Pause, beispielsweise, sollte möglichst ausgeglichen gestaltet sein. Durch den Verzicht auf zu viele Süßigkeiten und lieber mal einen Apfel könnte ein erster Schritt getan werden. Auch das Mittagessen könnte ja nicht nur gemeinsam, sondern auch entsprechend ausgewogen gestaltet werden. Dadurch, dass nicht wenige Eltern beiderseits berufstätig sind, wird diese familiäre Urtradition nicht selten ausschließlich auf das Wochenende verschoben.

Kinder im Abnehmen oder im präventiven Verhalten an die Hand zu nehmen ist eindeutig unerlässlich. Wie sollten sie selbst merken, dass ihr Gewicht zu hoch ist? Werden sie dann, meist auf unschöne Weise durch KlassenkameradInnen, darauf aufmerksam gemacht, ist es wohl schon zu spät. Ihnen dies zu ersparen, darf durchaus der Verantwortung der Eltern zugeschrieben werden. Und auch diesen stehen immer Experten mit Rat und Tat zur Seite, sofern dies gewünscht ist.

Was meinen Sie dazu? Worin würden sie früchtetragende Gegenmaßnahmen sehen?

http://www.abendblatt.de/ratgeber/gesundheit/article2320973/Uebergewicht-beim-Kind-richtig-angehen.html

Ein Kommentar

  1. Nachhilfe Hamburg sagt:

    Adipöse haben auch positive Aspekte: Sie können lt. Studien Herzinfarkte besser überstehen ;-)

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