Serie Schule: Lehrkräfte als einzige Motivatoren?

Um Lernen nachhaltig und effektiv zu gestalten, bedarf es nicht zuletzt auch Motivation. Hierüber haben wir vor kurzem erst ein paar wichtige Punkte erläutert. Jetzt veröffentlichte der Tagesspiegel einen Artikel, indem dieser Sachverhalt auf wissenschaftlicher Ebene ein wenig beleuchtet wurde.

 

Als direkten Sündenbock für Misserfolge und fehlender Motivation wird recht schnell die entsprechende Lehrkraft herangezogen. Natürlich hat diese einen wesentlichen Einfluss auf die Lernenden – positiv so wie auch negativ. Doch die Frage, die sich stellt, ist: Sind wirklich die LehrerInnen Faktor Nummer eins für (nicht) gelingenden Unterricht?

 

 

Eine Studie dazu brachte folgende Ergebnisse:

 

-           37% der SchülerInnen legten besonderen Wert auf das soziale Umfeld. Motivation sei besonders unter Gleichaltrigen sehr hoch.

 

- Es sprachen sich fast ebenso viele dafür aus, dass ein angenehmes Klassenklima für sie wichtig sei.

- Nur rund 10% führten Motivation auf die Lehrkraft zurück, die in ihren Augen „gut“ bzw. „schlecht“ seien.

 

Lässt sich also festhalten, dass es durchaus entscheidendere Faktoren als die LehrerInnen an sich gibt, wenn es mit dem Lernwillen gerade nicht so funktioniert. Darüber hinaus muss man sagen, dass diese Punkte analog auch auf das Privatleben der SchülerInnen angewandt werden sollte.

 

Oder sollten außerhalb der Schule etwa andere Maßstäbe gelten?

 

siehe dazu: http://www.tagesspiegel.de/wissen/bildung-was-schueler-beim-lernen-antreibt/6540966.html

 

Herzlichst, Ihr Jürgen Chitralla!

 

Ein Kommentar

  1. [...] stehen unweigerlich bevor und man fragt sich, wie man das alles auffangen soll. Ob eine Gesamtschule tatsächlich der richtige Weg ist? Fragen über Fragen, die den Politikern Kopfzerbrechen [...]

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