Nachhilfe in Erziehung Teil 2 …

9 Leitsätze der Erziehung Teil 2

Hier nun der zweite Teil der neun Leitsätze der Erziehung:

 

6.         „Ich bin dein sicherer Hafen“. Ein sehr treffendes Bild, das zugleich zeigt, welch wichtige Rolle Eltern in der Entwicklung eines Kindes spielen. Ein Ort, an dem alle Turbulenzen des Alltags abprallen und an dem man zur Ruhe kommen kann. Gerade in der heutigen Zeit ist das von sehr hohem Stellenwert, sehen sich Kinder ja in einer schnelllebigen Gesellschaft mit immer neuen Reizen konfrontiert. Oftmals können sie diese gar nicht vollständig verarbeiten. Somit ist es gut, wenn sie wissen, wo sie hingehen können, wenn mal wieder viel auf sie einprasselt. Doch dieses Bild hat zwei Seiten: es muss genauso auch die Bereitschaft da sein, als Elternteil diese Funktion übernehmen zu wollen. Sich selbst zurück zu nehmen und auf die Bedürfnisse des Kindes eingehen, das ist es, worauf dieser bildhafte Vergleich fußt.

 

7.         „Der Andere ist uns nicht egal“. Kinder sind in ihrem Heranwachsen zu sehr mit sich selbst beschäftigt, als dass sie auch das Auge auf ihre KameradInnen haben könnten. Schließlich wollen sie selbst ja Neues erleben und reifen. Hier liegt es an den Eltern, den Kindern zu vermitteln, dass alle Menschen Bedürfnisse haben, eben auch die Freunde auf dem Spielplatz. Je früher man anfängt, dies den Kindern zu vermitteln, desto mehr Zeit wird ihnen gewährt, es zu verinnerlichen. Auch hier gilt wieder, das den Kindern vorzuleben und ihnen zu zeigen, wie ein intaktes Miteinander funktioniert.

 

8.         „Hast du ‚Danke’ gesagt?“ Dieser Satz geht Hand in Hand mit dem Vorhergehenden. Es ist wichtig, Höflichkeit zu zeigen. Dem ‚Danke’ sollte zunächst auch ein ‚Bitte’ in der Aufforderung vorangegangen sein. Hier ist es mal nicht nur der Ton, der die Musik macht. Durch diese Wörter, die der amerikanische Erziehungswissenschaftler Tayler als „niemals inflationär“ betrachtet, vermittelt man eine Wertschätzung der zu vollbringenden/vollbrachten Leistung. Beobachten Sie sich einmal selbst. Machen Sie das regelmäßig? Tut es Ihnen nicht auch gut, wenn man Sie auf diese höfliche Art und Weise anspricht? Gut! Dann geben Sie das doch auch Ihren Kindern weiter.

 

9.         „Nein heißt Nein!“ Eltern sind sehr dazu angehalten, zu ihren Entscheidungen zu stehen. Vorausgesetzt natürlich, diese sind wirklich fundiert, denn Eltern hier Allwissenheit zu attestieren, wäre schlichtweg ungerechtfertigt. Standhaft zu sein zeigt den Kindern Autorität. Die muss man als Elternteil auch wahren. Allerdings sollte ein ‚Nein’ stets begründbar und begründet sein. Versucht ihr Kind, sie in eine Diskussion zu verwickeln (und gerade diese Situationen sollten sie für gut heißen), erklären sie, warum sie wie getan gehandelt haben. Zeigen Sie Zusammenhänge auf und vermitteln Sie diese so klar wie möglich. Auch langfristig sollten Sie zu Ihren Standpunkten stehen und konsistent weiter verfolgen. Somit können Richtlinien entstehen, die nicht immer neu ausdiskutiert werden müssen.

 

Hoffentlich konnten wir Ihnen mit diesen Tipps ein paar Ideen geben und vielleicht hilft Ihnen das eine oder andere weiter. Klar, dies ist keine Musterlösung für gelingende Erziehung, das sei noch einmal erwähnt. Doch positive Grundtendenzen lassen sich auch diesen Tipps nicht absprechen.

 

Natürlich ist bei diesen neun Punkten nicht Schluss. Wie würden Sie persönlich diese Liste fortführen?

 

Herzlichst, Ihr Jürgen Chitralla!

Hier gibt es noch mehr zu diesem Thema:

http://www.eltern.de/news/kleinkind/erziehung/erziehung-gelingt-1.html

 

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