Ostern steht vor der Tür: ein paar (leider) notwendige Vorsichtsmaßnahmen

Wieder mal steht Ostern vor der Tür. Wie zu allen Familienfesten im Jahreskreis leben liebenswerte Traditionen auf. Nur die Tage um Weihnachten sind noch mit mehr Bräuchen überfrachtet.

Was den Landkreis Freising betrifft, werden wir dieses Jahr wohl leider auf eine verzichten müssen. Ich meine das Ostereiersuchen im Grünen.

Warum?

Erstens wird es, durch den langen Winter bedingt, noch nicht allzu viel Grün geben.

Doch das ist leider nicht der einzige Grund.

Wie die Tierhalter im Landkreis wissen, treiben sich derzeit im Großraum München sadistische Tierquäler herum, die vergiftete Köder auslegen. Auch in Moosburg ist ein Hund verendet, laut Zeitungsmeldung an Rattengift. Ebenfalls in Moosburg wurde vor Kurzem anscheinend auch eine Katze bestialisch zu Tode gequält.

Nun könnte sich der ein oder andere Leser fragen, was diese Information auf der Seite einer Nachhilfeagentur zu suchen hat.

Abgesehen davon, dass viele Familien mit Kindern auch Haustiere halten, und es für die Kinder ein traumatisches Osterfest werden könnte, wenn ihr Liebling ermordet wird: Man kann nicht sicher sein, was dem Täter als Nächstes einfällt. Ich persönlich traue so jemandem alles zu. Wer aus perversem Trieb Hunde und Katzen umbringt, geht vielleicht irgendwann einmal zu Kindern über.

Freilich, nicht jeder Tierquäler wird ein Kindermörder. Aber leider hat so gut wie jeder psychopathische Triebtäter irgendwann einmal mit Tieren angefangen.

Und wer sich daran freut, vergiftete Köder für Hunde auszulegen, freut sich vielleicht auch daran, vergiftete Süßigkeiten für Kinder auszulegen.

In den Vereinigten Staaten von Amerika pflegt man seinen Kindern schon lange  einzuschärfen, an Halloween nichts zu essen, was nicht verpackt ist. Eine Vorsichtsmaßnahme, die nicht unbegründet ist: Immer wieder hört man von Rasierklingen oder Rattengift, die in Schokoriegeln oder anderem Süßkram versteckt wurden.

Anscheinend ist es überall auf der Welt dasselbe: Es gibt immer auch einen gewissen Prozentsatz an Menschen, der seinen Hass und seine unverarbeitete Wut über das eigene, verpfuschte Leben an den Ahnungslosen und Schwachen der Gesellschaft austobt, ob das nun Kinder sind Haustiere. Dabei beweisen diese Leute ein beträchtliches Ausmaß an krimineller Energie.

Den Eltern mit kleinen Kindern unter Ihnen möchte ich daher ans Herz legen, das österliche Eierverstecken und -suchen lieber nicht in Gebieten abzuhalten, die öffentlich zugänglich sind. Denn wie können Sie sicher gehen, dass es wirklich nur die von Ihnen ausgelegten Leckereien sind, die dabei im Osternest Ihres Kindes landen?

Gerade solche Bräuche bieten solchen Wahnsinnigen eine potentielle Gelegenheit, ihre  Hassverbrechen aus dem Hinterhalt heraus zu begehen.

Sicher ist: je eher die Polizei den oder die Täter dingfest macht, desto eher werden wir alle wieder ruhig schlafen können.

Und Sie können ihr dabei helfen: Scheuen Sie ruhig genauer hin, wenn jemand auf einem von Hunden oft frequentierten Spazierweg auffällig benimmt – zum Beispiel, wenn er etwas am Straßenrand oder in nahen Gebüschen auslegt.

Ich wünsche Ihnen trotz dieser etwas deprimierenden Ausblicke frohe Ostern – und, sofern Sie Hunde- oder Katzenhalter sind, dass Ihrem Liebling nichts geschehen möge!

 

 

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