Schon früh hinzuverdienen – Vorsicht ist geboten…

Minijobs sind doch eine Erfindung, von denen man wirklich profitieren kann. So hat man die Möglichkeit, bis zu 400,00€ monatlich steuerfrei hinzuzuverdienen und das Beste: im kommenden Jahr soll diese Obergrenze noch einmal um 50,00€ angehoben werden. Aber nicht nur Erwachsene nehmen die Möglichkeit dieses Zuverdienstes wahr, auch SchülerInnen nutzen diese, um ihr Taschengeld aufzubessern. Dies ist laut Gesetzgeber ab dem Beginn des 14. Lebensjahres möglich. Sei es Zeitungen auszutragen oder aber auch privat Nachhilfe zu geben, oftmals eben Tätigkeiten, die relativ frei einteilbar und somit gut mit dem Schulalltag vereinbar sind. Doch Vorsicht: gerade bei privater Nachhilfe wird oft nicht klar, ob es sich nun tatsächlich um einen solchen Minijob handelt, vor allem wenn man in mehreren Familien gleichzeitig tätig ist. In diesem Artikel soll ein wenig der Sinn des Zuverdienstes angesprochen, sowie über die gesetzlichen Vorgaben berichtet werden.

Führt man sich einmal vor Augen, dass es tatsächlich schon Jugendliche gibt, die über bis zu 300,00€ und mehr monatlich verfügen, kann man schon einmal stutzig werden. Ist es nicht ein wenig früh, schon selbst mit derartigen Summen wirtschaften zu können? Was den eigenen Verdienst dieses Geldes angeht, so ist das Teenageralter wohl der beste Zeitpunkt, um damit anzufangen. Wer selbst Geld verdient, weiß, was dahintersteckt und dass dieses nicht vom Himmel fällt. Natürlich ist es dann auch nicht verkehrt, wenn betreffende Personen auch die Ausgaben selbst bestimmen. Hier kann sich auch ein gewisser Lerneffekt einstellen, beispielsweise wenn man eine größere Anschaffung getätigt hat und nach kurzer Zeit feststellt, dass diese eigentlich kaum sinnvoll war. Doch ganz aus dem Spiel gelassen werden sollten Eltern auch nicht. Bei Einzelfällen ist zu prüfen, ob man den Leitspruch „dein Geld – dein Verdienst – deine Verantwortung“ tatsächlich so zulassen möchte. Denn jene, die schnell dazu neigen, es mit vollen Händen auszugeben, ziehen womöglich nicht die richtigen Lehren aus ihrem Verhalten. Folgerichtig lernen sie nicht nachhaltig den korrekten Umgang mit Geld. Eine gewisse Wachsamkeit seitens der Eltern ist also wünschenswert, auch wenn sie nicht zu sehr intervenieren sollten. Als Kompromiss beispielsweise könnte ein gewisser Prozentsatz vereinbart (und nicht vorgegeben) werden, der monatlich gespart wird.

Selbst Geld zu verdienen bereitet Jugendliche auf das spätere Leben vor. Je früher sie merken, dass man wirtschaftlich handeln muss, desto besser. Heranwachsende, die alles von deren Eltern auf dem Silbertablett serviert bekommen, könnten diese Erfahrung zu spät erst machen. In unserer monetären Gesellschaft ist es aber notwendig, immer die Kontrolle über Einnahmen und Ausgaben zu haben. Wie anders, als am eigenen Leib, könnten Jugendliche da besser lernen?

Doch wie sieht nun die gesetzliche Seite der Minijobs aus? Wie eingangs erwähnt, ist das bei privater Nachhilfe oft nicht genau festmachbar. Handelt es sich um einen Gefallen oder tatsächlich um Schwarzarbeit? Die Minijobzentrale gibt an, dass es sich dann um letzteren Fall handelt, wenn es um die Erzielung eines regelmäßigen wirtschaftlichen Gewinnes handelt. Doch wird schnell klar, dass die Grenzen in der Realität leicht verwischen und das Motiv kaum prüfbar sei, so eine Sprecherin. Denn wenn es wirklich um eine regelmäßige Arbeit geht, die verrichtet wird, so muss jeder einzelne Nachhilfehaushalt, in dem man tätig ist, angegeben und auf die Obergrenze von 400,00€ geachtet werden. Wie realistisch ist das tatsächlich? (http://www.derwesten.de/politik/auch-nachhilfe-anmelden-id7131525.html)

Also Vorsicht! Nicht dass man schon früh zum Steuersünder wird, obwohl man doch bloß das Taschengeld ein wenig aufbessern möchte. Einfacher noch ist es da, sich einem Nachhilfeinstitut anzuschließen. Hier kann man sich auf regelmäßige und gute Unterstützung einstellen und auch der Verdienst ist oft um einiges besser. Die Eltern hingegen haben die Sicherheit einer überprüften Leistung und können jederzeit die Lehrkraft ohne Schwierigkeit tauschen.

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Herzlichst, Ihr Abacus-Team/J. Gutzeit!

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