Thema Erziehung: Kinder im Netz…

Kinder und Internet

Was wäre unsere heutige Gesellschaft ohne das Internet? Es ist fast schon ein so fester Bestandteil unseres Lebens geworden, dass wir schon gar nicht mehr ohne leben können – so scheint es. Natürlich: die vielen Vorteile, die es mit sich bringt, erleichtert Vieles ungemein. Gerade die Kommunikation ist so nicht nur schneller, sondern auch einfacher und preiswerter als noch vor 20 Jahren. Eigentlich ja eine schöne Sache, wären da nicht auch viele Gefahren, die es birgt. So kommen auch Kinder immer früher damit in Berührung. Die Frage ist nun, ob das etwas Gutes, oder doch etwas Schlechtes ist. Doch viel interessanter ist wohl, was Eltern konkret tun können, dass sich das Verhältnis Kind-Internet positiv entwickelt.

Das richtige Verhalten in den banalsten Lebenssituationen wird Kindern schon früh mit auf den Weg gegeben. Tischmanieren, Verhalten im Straßenverkehr oder der Umgang mit anderen Kindern. Eltern versuchen, ihre Sprösslinge bestmöglich vorzubereiten, damit diese selbstständig neuartige Situationen meistern können. Gibt man den Kindern also in vielen Lebensbereichen Anweisungen an die Hand, warum nicht auch im Umgang mit dem Internet? Einige Eltern scheinen recht sorglos damit umzugehen und lassen den Heranwachsenden schier freie Hand. Auf der anderen Seite ist es aber sicherlich auch nicht richtig, den technischen Fortschritt a priori zu verteufeln. Doch dann bleibt die Frage: wie wollen Eltern ihren Kindern denn den richtigen Umgang mit dem Internet beibringen, wenn sie sich selbst damit nicht richtig auskennen, weil sie dieser Innovation kritisch gegenüberstehen.

Die gesellschaftliche Vernetzung, die durch das Internet möglich wird, ist tatsächlich ein Phänomen unserer Zeit. Es scheint, dass wir mehr im Kontakt stehen und das mit vielen Personen gleichzeitig. Dabei ist man schon lange nicht mehr nur an den heimischen Laptop oder PC gebunden. Das Internet scheint allgegenwärtig und mit ihm auch soziale Netzwerke. Ob diese vielleicht schon eine über-wichtige Rolle spielen, ist da eine andere Frage. Allenfalls ziehen diese immer jüngere Menschen in ihren Bann. Gerade hierbei ist es wichtig, dass Eltern wissen, womit sich ihre Kinder da eigentlich beschäftigen. Gemeinsam kann man dann herausfinden, welche Informationen preisgegeben werden können und welche die Privatsphäre zu sehr berühren. Das ist insofern unerlässlich, als vielen Kindern oft das Fingerspitzengefühl dafür fehlt. Durch Anleitung eines Erwachsenen können so, wie in anderen Alltagssituationen auch, konkrete Verhaltensregeln festgesetzt werden. Denn alles für schlecht zu halten und den Kindern den Umgang zu verbieten, ist sicherlich vorschnell gehandelt. Wie schnell wird man so nämlich zum Außenseiter?

Neben sozialen Netzwerken bietet das Internet aber auch unzählige Inhalte, die schlichtweg nicht für Kinderaugen bestimmt sind. Aufgrund der unkontrollierbaren Weiten ist es schwierig, genau zu wissen, womit ein Kind konfrontiert wird. Da helfen oft auch so genannte family-filter wenig. Eltern sollten also den Überblick behalten und die Inhalte soweit es geht überwachen. Das bedeutet aber auch, dass ein zeitlich begrenzter Rahmen vonnöten ist. Dieser sollte sowohl für die Kinder, als aber auch für die Eltern gelten.

Hier ein Beitrag von Prof. Spitzer zum Thema: Lernen und Medien:

Dass das Internet Teil eines Heranwachsenden ist, ist unbestritten. Somit sollte nicht verhindert werden, diese davor zu „schützen“. Viel mehr kann mit einem gemeinsamen Entdecken erreicht werden. Nicht ‚ob’ man damit umgehen darf sollte im Vordergrund stehen, sondern ‚wie’. Denn vergessen werden sollte hierbei auch nicht: das, was verboten ist, gewinnt an Reiz. Und gerade was den weiteren Lebensweg angeht, so sollten Kinder mit modernen Medien umzugehen wissen. Doch gerade das sollten sie sich nicht selbst beibringen müssen. Genauso wie die Aufklärung im Bereich der Sexualität uns Elternoft einiges abverlangt, so kommen wir am Thema Internet auch nicht umhin, dass wir uns damit beschäftigen müssen. Wir sollten eben schon genau wissen, wer mit unseren Kindern im Kinderzimmer “sitzt”.

Hier gibt es Tipps zum Umgang mit dem Internet:

Herzlichst, Ihr ABACUS TEAM!

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