Thema Nachhilfe…

Keine Scham vor Nachhilfe mehr

 

Nachhilfe ist zweifelsohne fester Bestandteil der heutigen Bildung geworden. Wie vor kurzem angesprochen, ist dies sicher auch eine Reaktion auf die Missstände in der Bildungspolitik, bei der immer mehr SchülerInnen unter die Räder kommen, so scheint es. Ist man auf externe Hilfe angewiesen, hat man nicht zuletzt auch dank des Internets schier endlose Wahlmöglichkeiten. Auch die Mentalität diesbezüglich soll sich geändert haben. So sei es in der heutigen Zeit keine Schande mehr, Nachhilfe in Anspruch zu nehmen. Ein vor kurzem veröffentlichter Artikel hat sich genau damit näher beschäftigt.

 

Junge Leute seien heutzutage wesentlich selbstbewusster und stünden meistens auch zu ihren Schwächen. Ganz im Gegensatz zu früher, wo Hilfen, um in der Schule besser zu werden, gerne verschwiegen wurden. Auch Arbeitsgruppen gebe es heutzutage vermehrt. Die Mentalität, Probleme gemeinsam anzugehen, scheint in den Köpfen der heranwachsenden Generationen fest verankert zu sein. Ist dies tatsächlich der Fall? Wenn ja, wäre es ja interessant herauszufinden, woran das liegen könnte. Wie eingangs erwähnt leistet sicherlich das Internet einen gehörigen Teil dazu bei. Die Lernenden sind immer mehr vernetzt und können sich über soziale Netzwerke austauschen. Schon allein das Sich-Präsentieren nimmt beinahe schon erschreckende Ausmaße an, wirft man einmal einen Blick auf die Profile jener Netzwerke. Sollte sich das tatsächlich auch positiv auf die Einstellung zu Nachhilfe ausgewirkt haben? Zumindest in der Hinsicht, dass sie untereinander wesentlich mehr kommunizieren als früher und folgerichtig auch Probleme in der Schule thematisieren.

 

Ebenso soll sich auch die Einstellung zu den Nachhilfestunden verändert haben. Waren diese früher mehr als Strafe angesehen, kann man wohl heute davon ausgehen, dass sich das Verständnis weitestgehend eingestellt hat, dass diese tatsächlich zur Verbesserung der Noten beitragen können. Nicht zuletzt auch der Druck der Gesellschaft mahnt indirekt dazu, ist ja heute das Abitur der am meisten versprechende Schulabschluss (auch wenn diese Ansicht mehr als infrage zu stellen ist). Man gewinnt beinahe den Eindruck, Nachhilfestunden werden bereitwillig angenommen. Auch seitens der Eltern sind immer weiter steigende Ausgaben hierfür zu verzeichnen – Nachhilfe wird also immer attraktiver. In den häufigsten Fällen ist es auch tatsächlich so, dass der gewünschte Erfolg, nämlich eine Verbesserung der Noten, erzielt wird. Doch ist hierbei nicht nur ein entsprechender Wille seitens der Lernenden Voraussetzung, sondern auch die passende Nachhilfelehrkraft – und die ist gar nicht so leicht zu finden.

 

Sich an eine Lehrkraft zu wenden ist meist nicht möglich, da diese ohnehin zu sehr eingespannt ist. Demnach werden an Schulen auch Tutorien angeboten, bei denen sich SchülerInnen aus höheren Jahrgangsstufen mit entsprechenden Leistungen der Hilfesuchenden annehmen.

 

Gegenseitiges Vertrauen ist einer der grundlegendsten Aspekte gelingender Zusammenarbeit. Mit der Wahl der Nachhilfelehrkraft wird also schon ein entscheidender Grundstein gelegt. Hier mag wohl überlegt sein, an wen man sich wendet, geht es ja schließlich darum, dass das Kind nachhaltig lernt und die Sitzungen nicht als zusätzliche Belastung empfindet. Letzteres scheint ohnehin nicht mehr so der Fall zu sein wie noch vor einigen Jahren. Das lässt sich wohl als positiven Trend festhalten. Doch wie es Bildungsexperten immer wieder betonen: Nachhilfe sollte nicht zum Normalfall werden.

 

http://www.sauerlandkurier.de/moderne-unterrichtsmethoden-nachhilfe-zu-nutzen-ist-laengst-kein-makel-mehr-sauerlandkurier_kat171_id205570.html

 

Herzlichst,
Ihr Einzelnachhilfe-Experte von ABACUS-Nachhilfe für die Landkreise Dingolfing-Landau, Freising, Landshut, Rottal-Inn und Straubing-Bogen

Jürgen Chitralla!

 

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Ein Kommentar

  1. [...] ohne fundierte Englischkenntnisse – und sehr zum Leidwesen vieler Studenten mit verpflichtender Abschlussprüfung in den Feinheiten dieser Sprache. Und ohne die im Fach Deutsch erworbenen Fertigkeiten wird man an [...]

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