Tag Archiv für Französisch

Sprechen Sie Französisch?

Aus dem Landkreis Freising:

Zum 50. Jahrestag des Élysée-Vertrages, der nach Jahrhunderten der „Erbfeindschaft“ zwischen Deutschen und Franzosen endlich Frieden zwischen beiden Ländern schuf und den Weg für die spezielle Beziehung, die beide Länder heute miteinander pflegen, rief die Bundeskanzlerin Merkel zum Französischlernen auf.

Was die Kanzlerin erkannt hat: man kann das Gegenüber nur dann verstehen, wenn man seine Sprache spricht. Auch im Zeitalter der Weltsprache Englisch muss man, wenn man besondere Beziehungen zu einem bestimmten Land aufbauen will, auch dessen Nationalsprache lernen. Das gilt nicht nur fürs Französische; Auch Italienisch, Spanisch, Chinesisch und Japanisch kann man an einigen Schulen im Großraum München als zweite Fremdsprache lernen.

Wer jemals mit Geschäftspartnern aus dem Nahen Osten zu tun hatte, wird bemerkt haben, wie bereits ein paar einstudierte Floskeln einem Türen öffnen, die sonst verschlossen geblieben wären. Dasselbe trifft zu auf Chinesen, Japaner und andere außereuropäische Völker. Dass man sich die Mühe gemacht hat, die Sprache zu erlernen, zeigt den Leuten, dass man nicht in der Tradition westlicher Kolonisatoren kommt, unter denen einige dieser Länder sehr gelitten haben.

Aber wie sieht es eigentlich in der Praxis aus?

Schon seit längerer Zeit höre ich mich bei Eltern und Schülern im Landkreis Freising um und bin offen gesagt konsterniert.

Da man mittlerweile an vielen Schulen des Landkreises nach einigen Jahren den Lateinunterricht gegen Kurse in Französisch, Spanisch oder Italienisch eintauschen kann, sollte man eigentlich meinen, dass der Völkerverständigung im vereinten Europa einmalige Chancen geboten würden.

Doch gibt es leider etliche Lateinlehrer, die mit meines Erachtens unlauteren Methoden versuchen, ihre Schützlinge von einem Wechsel abzuhalten. Auf Informationsabenden werden Eltern und Schüler vor dem enormen Arbeitsaufwand gewarnt, und zuweilen versteigen sich die Lateiner zu bizarren Argumentationen: Wer gut ist in Latein, der solle ohnehin lieber dabeibleiben und nun endlich die ganz anspruchsvollen Texte lernen. Wer aber in Latein schlecht ist, der würde angeblich auch in der neuen Fremdsprache schlechte Noten mitbringen.

Was, bitteschön, ist das denn für ein Unsinn?

Denn gerade Latein ist eine Sprache, in der ungewöhnlich viele Schüler erst verhältnismäßig spät lernen, worauf es ankommt. In den ersten Jahren kommen sie nämlich meist noch recht weit, wenn sie einfach die Wörter irgendwie sinngemäß aneinanderreihen. Erst später zeigt sich dann, dass die Grammatik eigentlich der springende Punkt bei dieser Sprache ist: wenn dann die Wortstellung in den literarischen Sätzen derart frei und unübersichtlich wird, dass man nur unter peinlich genauer Beachtung sämtlicher grammatikalischer Feinheiten eine sinnvolle Übersetzung zustande bringt. Und wenn dieser Punkt einmal erreicht ist, hat der Schüler ohnehin keinen Spaß mehr daran. Dann kann er nur noch mit viel Aufwand die Sprache quasi noch mal neu erlernen. Warum also sollte er sich dann nicht gleich in eine neue Sprache einarbeiten? Immerhin hat er nun hoffentlich erkannt, worauf es ankommt, und kann jetzt tabula rasa machen und ganz von vorne anfangen. Fleiß und Aufwand gehören in beiden Fällen gleichermaßen dazu.

Aber leider gibt scheinen manche Lateiner ihre Pfründe zu verteidigen, als ginge es um den endgültigen Untergang der Sprache. Doch die Altphilologen mit ihrer recht tüchtigen Lobbyarbeit müssen dies eher dann fürchten, wenn sie junge Leute von den lebenden romanischen Sprachen abhalten. Denn das Hauptargument lautete doch seit Jahren immer: „Lernt Latein, dann tut Ihr Euch mal später mit seinen Abkömmlingen leichter!“

 

Herzlichst, Ihr Abacus Team/Dr. M. Fritz!

Thema Erziehung: Zweisprachige Erziehung ist gut für unsere Kinder

Dass sich durch eine bilinguale Erziehung die kognitiven Fertigkeiten Heranwachsender verbessern ist wohl allseits bekannt. In vielerlei Hinsicht profitieren diese davon und gehen mit einem entscheidenden Vorteil ins Leben: die Fähigkeit, leichter in einem gegebenen Land unterzukommen und sich an dessen Kultur anzupassen. Sprachen gewinnen in der heutigen, so vernetzten Welt ohnehin immer mehr an Bedeutung. Wissenschaftler haben nun in Luxemburg eine Studie aufgestellt, bei der sie eben jenes Phänomen untersucht und gerade bei Kindern aus einkommensschwachen Familien beobachtet haben.

Ein Leben in Armut prägt natürlich ungemein und wirkt sich auch auf die mentalen Fertigkeiten der Kinder aus. Die eingangs erwähnte Studie deckt hierbei auf, dass diejenigen, die zweisprachig aufwachsen, auch im Hinblick auf sprachfremde kognitive Fertigkeiten profitieren. 80 SchülerInnen aus den zweiten Klassen nahmen an der Untersuchung teil, wovon die eine Hälfte rein portugiesisch, die andere portugiesisch-luxemburgisch erzogen wurde. » Weiterlesen

Wenn es um eine Nachprüfung geht, dann Sommertraining mit Nachhilfe von Abacus…

„Ein Crashkurs kann das Blatt noch wenden“

Morgen gibt es Ferien! Sonne, Strand, Wasser, Eis und mehr…Wenn da nur nicht die Nachprüfung im Nacken sitzen würde. Die Zeit für die Nachprüfung drängt und man sollte sie optimal nutzen“. Ohne Begleitung durch erfahrene Trainer ist die Nachprüfung nicht zu schaffen!  Es bleibt auch keine Zeit  für Experimente mit verschiedenen Nachhilfeangeboten. Unsere Nachhilfelehrer sind erfahrene, ausgewählte Fachkräfte, die mit Geschick und Routine jeden Schüler zu Hause im Einzelunterricht, umfassend und effizient betreuen”. Die Schüler sind in den Ferien entspannter und dadurch ist die Auffassungsgabe besser und der Lernstoff wird gut behalten.

Nachhilfe bei ABACUS, das ist ein bequemer und gleichzeitig ein sehr effizienter Weg.

Wenn es um Ihre Gesundheit geht, machen Sie doch auch keine Kompromisse, oder?

 

Gerne höre ich von Ihnen!

 

Herzlichst, Ihr Jürgen Chitralla!

Geniessen Sie mit uns die Sommerferien, trotz Nachprüfung und schlechter Zeugnisnoten…

 

 

Endlich Ferien! Das sagen nicht nur die Schüler, sondern auch Lehrer und Eltern. Endlich mal nicht an die lästige Schule denken, den Kampf mit den schlechten Noten aufnehmen, Referate und Klausuren vorbereiten. Das denken viele Schüler! Aber was tun, wenn das Zeugnis nicht so gut ausgefallen ist, eine Nachprüfung oder Versetzung auf Probe angesagt ist? Kann man denn dann überhaupt noch an Ferien denken, Sonne und Strand locken doch allerorts aus den Prospekten? » Weiterlesen

Chinesisch statt Latein?

 

Neben Englisch und Französisch stellt Latein noch immer eine der wichtigsten Sprachen, die an deutschen Schulen unterrichtet werden. Allerdings wird man sich schnell fragen, wozu diese ‘tote Sprache’ in unserer heutigen globalisierten Welt noch gut sein möge.

Latein genießt aber nicht nur an der Schule einen hohen Stellenwert. So ist ein Latinum (zumindest das kleine) Zulassungsvoraussetzung für viele Fächer an den Universitäten, wie natürlich den romanischen Sprachen (Französisch, Spanisch, Rumänisch, etc.), aber auch Englisch. Wozu, fragen sich da viele Studenten. Denn wer Latein in der Schule nie hatte, muss bei entsprechendem Studienwunsch das Latinum nachholen. Und das, wo ja Latein so schwer sein soll. Berechtigt also, dessen Stellenwert in Frage zu stellen.

Hauptkritikpunkt neben der mühsamen Aneignung ist natürlich der funktionale Aspekt. Es fehlen einfach Anwendungsbereiche, eine Sprache sollte auch gesprochen werden können. Das ist mit dem Lateinischen natürlich nicht gegeben, da – im Normalfall – auch nur das geschriebene klassische Latein unterrichtet wird (wie ein Unterricht des Sprechlateinischen wohl aussehen möge?). Was nutzen einem also grammatische Strukturen, die mühsam gelernt werden müssen. Ein Bewerber, der den AcI* perfekt beherrscht, ist für einen späteren Arbeitgeber normalerweise nur in bedingtem Maße von Nutzen.

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