Deutsche Kinder sind zu dick…

Übergewicht bei Kindern ist in unserer heutigen Gesellschaft keine Seltenheit mehr. Oftmals haben besonders diese nicht nur mit physischer Eingeschränktheit zu kämpfen, sondern auch mit den Hänseleien der MitschülerInnen. Ein Laster, von dem man sich nicht im Handumdrehen befreien kann. Doch zunächst sollte man sich einmal vor Augen führen, worin die Ursachen begründet liegen. Denn der übermäßige Verzehr von ’fettmachenden’  Nahrungsmitteln ist nur eine davon, auch Stress und Langeweile spielen mit hinein, sowie nicht zuletzt auch Bewegungsmangel. Wie also kommt man da heraus? Experten appellieren hier klar an die Eltern: ohne sie würde ein Kind nicht abnehmen.

Doch ist es gar nicht so leicht, Übergewicht rechtzeitig zu erkennen. Augenscheinlich ist das meist nicht auszumachen, besonders in frühen Jahren. So kann es leicht sein, dass kleinere Fettpölsterchen mit der Zeit verschwinden. Hier der Tipp von Ernährungsexperten, im Zweifelsfall ruhig einen Arzt zu konsultieren, damit dieser durch Untersuchungen ggf. Ruhe verschaffen kann.

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Macht Fernsehen dumm?

Liebe Schüler, liebe Eltern!

In unserer täglichen Lernberatung bei den Eltern und Schülern zu Hause, beantworten wir immer wieder Fragen zum Umgang mit Medien: Fernsehen, Internet, Spielekonsolen, etc..

Viele Schüler zucken regelmäßig zusammen, wenn ihre Eltern die liebgewordenen Spielzeuge verbieten wollen. Kinder und Jugendliche unterhalten sich auf den Schulhöfen unserer Republik heute mehr denn je über die neuesten Spiele, die angesagtesten Chatrooms, die erreichten Level. Dahinter steckt natürlich der Wunsch, bei den Mitschülern anerkannt zu sein. Wer da nicht mitreden kann, der ist eben kein adäquater Gesprächspartner mehr. Schüler, die nicht mitreden  können, stehen nicht selten alleine auf dem Pausenhof und fühlen sich einsam. Haben nun diese Jungen und Mädchen zufällig auch noch gute bis sehr gute Leistungen, werden sie auch noch gemobbt. Kinder und Jugendliche lernen aber beziehungsorientiert, das bedeutet: Ich bringe Leistung um zu gefallen, z.B.  den Lehrern oder den Mitschülern.

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Mit weniger Essen kann das Gehirn besser lernen….

Wir kennen das doch alle: Mittags gut gegessen und dann sollen wir anschliessend noch lernen. Was dann passiert nennen manche Profis “Suppenkoma”.  Es tritt häufig in Seminaren und Vorträgen auf.
Italienische Wissenschaftler haben den Zusammenhang zwischen weniger Essen und besserer Gehirnleistung entschlüsselt.  In der Fachzeitschrift „Proceedings oft he National Academy of Science“ ist zu lesen, dass es auch eine nachlassende Hirnleistung bei Stoffwechselerkrankungen wie z.B. Diabetes gibt. Untersuchungen  an Menschen hatten in den letzten Jahren gezeigt, dass Fettleibigkeit schlecht für das Gehirn ist. Die Denkarbeit wird verlangsamt, die Alterung des Gehirns tritt früher ein und Krankheiten wie Parkinson und Alzheimer werden ebenfalls begünstigt.
Der  Botenstoff  CREB1 hat bei Labormäusen  unter einer  Diät zu höheren Konzentrationen geführt.
CRB1 löst eine ganze Reihe von verschiedenen Substanzen aus, die sich dann positiv auf die Fitness des Gehirns auswirken.  Bei den aktuellen Versuchen der Universität Cattolica del Sacro Cuore Rom, wurden den Mäusen ein Drittel weniger Nahrung  als zuvor gegeben.  Die Versuchstiere entwickelten weniger Übergewicht, hatten weniger aggressives Verhalten und bekamen keinen Diabetes. Tiere, denen dieser Stoff fehlte, sprachen auf die Diät nicht an und hatten eine verminderte Hirnleistung, die viel älteren Tieren entsprach.
CRB1 scheint also für sehr wichtige Funktionen, wie Erinnern und Lernen verantwortlich zu sein.
Der ganze Artikel ist hier nachzulesen: http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Warum_weniger_Essen_das_Hirn_fit_haelt1771015588157.html

Die Dickmacher der Teens …

Anna, 14 Jahre,kommt von der Schule nach Hause. Ihr Schultag war richtig anstrengend. Das G8, mit seinem Nachmittagsunterricht, schafft die Vierzehnjährige arg. Ja, da war dann auch noch der Stress mit der Freundin in der Turnhalle. Die hatte an ihrem Äusseren herum kritisiert. “Du bist ja richtig fett geworden”, sagte die so im Vorbeigehen. Das hinterlässt Spuren! Der Konflikt mit der Deutschlehrerin war auch ganz schön heftig. Die wollte Anna doch glatt für den Aufsatz eine 5 geben. Nur weil da ein paar “winzige” Leichtsinnsfehler waren. Die 5 kann sie überhaupt nicht gebrauchen, denn eine zweite schlechte Note und im Februar gibt es einen Brief an die Eltern. Heute waren es mal wieder lauter schlechte Gefühle, die Anna mit nach Hause bringt. Da läuft auch noch ihr kleiner Bruder Jonas die Treppe herunter. Schaut sie von oben bis unten an, sagt aber nichts.

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Das gesunde Pausenbrot: Der Apfel

Wir stecken den Kindern häufig unbedacht eine “Pause” in den Schulranzen. Wussten Sie, was so alles in einem Apfel steckt? Im Schnitt wiegt ein Apfel ca. 150 Gramm, wächst im Regenwald und auch im Himalaja-Gebirge. Er enthält 100-mal mehr Biostoffe als eine Vitaminpille. Ein wirkliches Meisterwerk der Natur!

Der Apfel kam vor ca. 6000 Jahren aus Asien nach Europa. Eigentlich war er nicht zum Verzehr bestimmt, sondern sollte als Heilmittel den Menschen dienen. Was unsere moderne Medizin mit komplizierten Analysemethoden heraus gefunden hat, wussten unsere Vorfahren aus der einfachen Bobachtung: Unter der Schale des Wunderwerks stecken mehr als 1000 Biostoffe, die den Apfel zum gesündesten Obst der Welt machen. Wissenschaftler aus Iowa/USA, haben in diesem Sommer heraus gefunden, dass im Apfel eine Art Biodoping verborgen ist. Urolsäure ist der besondere Stoff, dieser verhindert die Aktivierung von Genen, die das Wachstumsprotein IGF-1 abbauen. Das hat zur Folge, dass sich mehr Wachstumsproteine bilden  und so für mehr Wachstum der Muskeln sorgen.

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