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Unsere Leistungsgesellschaft….

Leistungsgesellschaft, was es mit den Kindern macht…

 

Die erst kürzlich vollzogene Bildungsreform bekommen insbesondere SchülerInnen in der Oberstufe und StudentInnen zu spüren – sollte man meinen. Allerdings werden auch schon die Kleinen dazu verdonnert, ihre Freiheit für die Schule zu opfern.

Mit Einführung des G8 wurde der Unmut der Bevölkerung laut: zu überhastet sei es gekommen, zu viel Last für die SchülerInnen. Aus 13 wurden 12 Schuljahre, der Lehrplan bleibt unangetastet. Ebenso verspricht man sich von der Bachelor/Master-Studienordnung eine bessere internationale Akzeptanz. Wer genau hatte denn jemals behauptet, ein deutsches Diplom sei minderwertig? Resultat ist, dass die StudentInnen ein wohl zu verschultes Studium zu überstehen haben, ohne jedoch genau zu wissen, wo sie das eigentlich hinführt. Und dann hört man immer wieder, dass der Bachelor ohne Master nichts wert sei. Logisch, dass somit Verwirrung aufkommt und dass das einen weiteren Stressfaktor darstellt.

Natürlich kriegen diesen Leistungsdruck ebenso schon die Kleinen zu spüren. Auch sie sehen sich einer 40-Stunden-Woche ausgesetzt, denn Hausaufgaben gibt es ja auch noch. Und um nicht in der nächsten Klassenarbeit zu versagen, muss natürlich auch gelernt werden. Wo bleibt da noch Zeit zum Herumtollen, Spielen oder auch mal Langweilen? Wie sollen vernünftige zwischenmenschliche Kontakte geknüpft werden, wenn nicht in außerschulischen Veranstaltungen wie dem Sportverein. Leider jedoch hat der Tag nach wie vor nur 24 Stunden. Denn wie viele Schüler verbringen ihre Wochenenden damit, für die Schule zu büffeln?

Was genau verspricht man sich davon, heranwachsende Generationen unter ein solches Joch zu spannen? Geht es um Prestige, will man als die Exportnation auch in Sachen Schulbildung vorne mit dabei sein? Doch ist das der Preis wirklich wert?

Kinder sollten Kinder bleiben dürfen. Nur so können sie innovativ sein und ihre eigene Persönlichkeit formen. Sie leben ja schließlich weder für andere, noch für ein paar Statistiken.

Es scheint so, dass wir als Wohlstandsgesellschaft gegen die “asiatische” Verzichtgesellschaft konkurrieren wollen. Leider können wir diesen Wettlauf nur verlieren.  Bleibt die Frage nach dem Preis, den wir und unsere Kinder zahlen?

nach einem Erfahrungsbericht eines Vaters, der unter folgender URL eingesehen werden kann:

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article106184673/Seit-Pisa-haben-wir-keine-Zeit-mehr-fuer-den-Zoo.html

 

Herzlichst, Ihr Nachhilfe-Experte Jürgen Chitralla!

 

5 Regeln, wie das Lernen zu Hause besser geht…

Kennen Sie das auch? Maxi kommt mit dem Referatsthema in Erdkunde nach Hause:  Die Bevölkerungsentwicklung in den Schwellenländern Asiens.

Als Vater spürt man sofort das “Helfergen” in sich aufblinken, denn der Junge scheint so überhaupt keine Idee zu haben. “Was hat denn der Lehrer an Hilfsmitteln mit gegeben”, fragt der Vater? Maxi schaut ein wenig betroffen zu Boden. Vater und Sohn setzen sich am Wochenende zusammen, stöbern im Internet, lesen Artikel in Zeitungen und Büchern. “Zuerst die Gliederung”, meint der Vater. Nach gefühlten 3 Tagen ist das Referat fertig. Stolz kommt Maxi nach Hause und präsentiert die 2. “Das haben wir doch toll gemacht”,  meint er zu seinem Vater.

Vater und Sohn haben das ganze Wochenende gearbeitet und Maxi hat viel Zeit mit seinem Vater verbracht. Für die Beziehung war es eine wichtige Lektion. War es aber nicht auch der falsche Weg? Eigentlich sollte Maxi doch selbstständig das Referat schreiben und hinterher halten. In Maxis Vater kommen Zweifel hoch, ob das zielführend ist?

 

Die fünf Regeln für die Unterstützung zu Hause:

  1. Helfen Sie Ihrem Kind eine Struktur für die Aufgabe zu entwickeln. So kann es bei zukünftigen Aufträgen auf Erlerntes zurück greifen.
  2. Geben Sie Hilfestellung immer dann, wenn es nicht mehr weiter geht. Motivieren Sie in der Anstrengung des Kindes. Damit verbessert sich das Lerngefühl
  3. Kontrollieren Sie die Etappenziele und motivieren Sie zum Weitermachen.
  4. Halten Sie guten Kontakt zu den Lehrkräften. So bekommen Sie auch eine zweite Einschätzung in schwierigen Situationen. Wenn die Lehrkraft über Veränderungen des Schülers Bescheid bekommt, hilft das häufig auch bei Bewertungen.
  5. Geben Sie Ihrem Kind Anregungen und Quellen für Material und Informationen. Übernehmen Sie jedoch nicht die komplette Ausarbeitung.

Wenn Sie noch Fragen und Anregungen haben, freuen wir uns über Ihren Anruf oder eine Mail.

 

Herzlichst, Ihr Nachhilfe-Experte Jürgen Chitralla!

 

 

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Heute: Erfolgreiche Schüler – entspannte Eltern…

“Als wir uns für ABACUS entschieden hatten, war die Stimmung in unserer Familie gleich viel besser”, erinnert sich Bettina W..“

Ihr Sohn Marcel hatte in der 9. Klasse Realschule große Schwierigkeiten in Mathe und Englisch. „Er drohte sogar ohne Abschluss von der Schule zu fliegen. Neben den schlechten Leistungen kamen auch noch einige andere unschöne Ereignisse in der Schule dazu. Manche Lehrer wollten es mit meinem Sohn nicht mehr neu versuchen. Er war einfach schon abgestempelt, erzählt sie am Telefon.“

Bettina W.  schilderte ihre Verfassung: “So oft  hatte ich es selbst versucht, Marcel zum Lernen und zum Üben zu motivieren – meist vergebens. Bis auf heftige Streitereien und endlose Diskussionen kam nichts dabei heraus. Im Gegenteil – ich hatte sogar manchmal das Gefühl, dass er immer mehr abblockte. Dann wurde uns ABACUS von Bekannten empfohlen. Unser Sohn war seltsamerweise gar nicht so abgeneigt. Schließlich wollte er  doch irgendwie die  Leistungen verbessern und seinen Abschluss noch machen.

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